Schwangerschaft und Geburt

 Erfahren Sie die Magie von Bindung und Kommunikation zwischen Mutter und ungeborenem Kind in der
Mutter-Kind-Bindungsanalyse.
Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zum Wunschkind


Schwangerschaft und Geburt gehören zu den bedeutsamsten Zeitabschnitten in unserem Leben.
Ob wir auf die Welt offen und neugierig zugehen oder ihr ängstlich und zurückhaltend begegnen, wird ganz wesentlich von unseren Erfahrungen im Mutterleib und während unserer Geburt bestimmt. Die Erfahrungen, die wir dort machen, prägen unser gesamtes späteres Leben. Es macht einen großen Unterschied, ob ein Baby die Zeit im Bauch seiner Mutter überwiegend angenehm oder überwiegend belastend empfindet. Je nach Erfahrung bildet sich schon beim ungeborenen Kind eine unbewusste Erwartungshaltung in Bezug auf sein späteres Leben heraus. Wer mit der oft unbewussten Erwartungshaltung dem Leben gegenübertritt, dass das Leben überwiegend Belastungen bereithält, erfährt das Leben später als weniger reich und erfüllend (self-fulfilling prophecy). Ein pränatal gut und sicher gebundenes Baby tritt der Welt hingegen mit positiven Erwartungen entgegen, da sein Urvertrauen wesentlich stärker ausgeprägt ist. In möglichen Belastungssituationen reagiert es später mit weniger Stresshormonen als das pränatal vorbelastete Kind. Es bleibt länger ruhig und gelassen, um für belastende Situationen angemessene Lösungen zu finden.


Die Geburt stellt in der Regel für jeden Menschen die erste große zu bewältigende Herausforderung dar. Sie ist der Übergang von der pränatalen in die postnatale Welt. Die Erfahrungen, die das Baby hier macht, prägen sich tief in sein (unbewusstes) Gedächtnis ein. Sie bleiben ebenfalls prägend und bilden eine Blaupause für den späteren Umgang mit Stress. Schafft das Baby mit guter Unterstützung durch seine Mutter und andere Begleitpersonen auf natürlichem Weg diesen schwierigen Übergang, wird es später leichter herausfordernde Übergangssituationen bewältigen (Eintritt in den Kindergarten, in die Schule, in den Beruf, in eine Beziehung etc.). Verliert es durch geburtstechnische Komplikationen und Interventionen die Verbindung zur Mutter, kann dies auch später zu Gefühlen von Überforderung, Einsamkeit oder Hoffnungslosigkeit führen, wenn bedeutsame Übergänge zu bewältigen sind.