Bindungsanalyse – Methode

Dialog mit dem Ungeborenen

Ablauf und Struktur der Mutter-Kind-Bindungsanalyse
Die Mutter-Kind-Bindungsanalyse teilt sich in drei Teile. Die meisten Frauen kommen zwischen der 12. und 20. Schwangerschaftswoche, manche früher, manche später. Sie endet etwa 7 – 10 Tage vor dem errechneten Geburtstermin.


1. Die Anamnese
Sie steht am Anfang und dient dazu, Ihre momentane Lebenssituation und soziales Umfeld zu erfassen, da sie unmittelbar auf Ihr Baby einwirken. Bedeutsam sind auch Ihre bisherigen Erfahrungen mit Geburt und Schwangerschaft, sei es der eigenen oder älterer Kinder. Traumatische Erfahrungen belasten Schwangerschaft und Geburt Ihres Kindes am meisten.


2. Die sog. „Babystunden“
Sie nehmen den größten Teil ein und finden etwa ein- bis zweimal in der Woche statt, so wie Sie es wünschen. Mit einer geführten Einleitung nehmen Sie mit Ihrer Gebärmutter und Ihrem Baby Kontakt auf. Manchen Müttern gelingt es auf Anhieb, bei anderen dauert es einige Sitzungen bis sich der intensive Kontakt zum Baby herstellt. In diesen Stunden findet ein intensiver Austausch zwischen Ihnen und Ihrem Baby auf einer bildhaften Ebene statt. Anschließend besprechen wir Ihre Erfahrungen.


3. Abschlussphase
Die Abschlussphase bereitet auf den Abschied von der Schwangerschaft und auf das Loslassen als wichtige Voraussetzung einer sanften Geburt vor. Sie findet etwa zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin statt und beinhaltet eine klare Struktur.